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Willkommen bei der GfdS

Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Darüber hinaus ist die deutsche Gegenwartssprache vielfältigen Einflüssen der internationalen Kommunikation ausgesetzt.

Bleiben Sie der Sprachentwicklung auf der Spur! Schließen Sie sich der Gesellschaft für deutsche Sprache an! Als Mitglied unterstützen Sie unsere sprachkulturelle Arbeit.

 


Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) verleiht den Medienpreis für Sprachkultur 2010 in der Sparte Fernsehen an Hape Kerkeling (Fernsehmoderator, Entertainer, Kabarettist und Autor) und in der Sparte Presse an Bettina Gaus (Politische Korrespondentin der tageszeitung, taz, Berlin).

Den mit 5.000 Euro dotierten Alexander-Rhomberg-Preis, einen Förderpreis für Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten, erhält im Jahr 2010 Christian Salewski (Freier Journalist, Berlin).

Der öffentliche Festakt zur Preisverleihung findet am 8. Mai 2010 um 18.30 Uhr im Kurhaus Wiesbaden statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für den Einlass sind Karten erforderlich, die in der Geschäftsstelle gegen einen adressierten Freiumschlag angefordert werden können. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, erfolgt die Vergabe der Karten nach Eingang der Anfragen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie



Foto: funeddy, »Nimm mich mit …«, CC-Lizenz (BY 2.0), Quelle: www.piqs.de

Zum »Wort des Jahres 2009« wählte die Jury der GfdS Abwrackprämie. Dieser Ausdruck war seit Anfang des Jahres in der öffentlichen Diskussion präsent und verbreitete sich weit über die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme.

Aus einem schon längere Zeit diskutierten außenpolitischen Themenbereich wählte die Jury den Ausdruck kriegsähnliche Zustände auf Rang 2, der auf die Situation der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten Bezug nimmt.

Mit Schweinegrippe wurde ein Wort auf Rang 3 gewählt, das im Zusammenhang mit der Furcht vor einer Pandemie und der Diskussion um Impfungen ebenfalls im Laufe des Jahres dauerhaft in den Medien präsent war.

Welche Wörter es außerdem in die Auswahlliste geschafft haben, entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Repräsentative Umfrage: Einstellung der Deutschen zur Rechts- und Verwaltungssprache


Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. (AsKI) und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Zentrums für Rechtslinguistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:

»Wie denken die Deutschen über die Rechts- und Verwaltungssprache?«

Herausgegeben wurde die Broschüre zur Studie von Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache), Prof. Dr. Prof. h. c. Gerd Antos (Zentrum für Rechtslinguistik) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach).

Die Untersuchung zeigt, wie die Bevölkerung die Verständlichkeit der Rechtssprache einschätzt. Dabei stehen als Leitfragen im Vordergrund, welche Verständnisprobleme beim Lesen solcher Texte auftreten und für wie wichtig es die Sprachgemeinschaft erachtet, Verständlichkeitsbarrieren abzubauen.

Die Broschüre kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.


Müssen rechtssprachliche Texte jeder Bürgerin und jedem Bürger verständlich sein? Sollten sich Behörden in ihren Schreiben einfacher ausdrücken? Haben Juristinnen und Juristen selbst Probleme damit, amtliche Schreiben von Behörden leicht zu verstehen? Welche Verbesserungsvorschläge gibt es?

Vom Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde bei Angehörigen des Rechtswesens eine Trendumfrage durchgeführt:

Einstellungen der Justiz zur Rechts- und Verwaltungssprache

Die vorgestellten Ergebnisse beleuchten die seit mehreren Jahren bestehende Diskussion der Rechts- und Sprachwissenschaft darüber, ob die Rechtssprache auch für juristische Laien verständlich sein sollte und inwieweit Verständlichkeit von Rechtstexten ein demokratisches Bürgerrecht ist.

Die Ergebnisse der Trendumfrage wurden in der GfdS-Publikation Der Sprachdienst 5/09 abgedruckt und stehen ebenfalls als PDF zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat zusammen mit dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) am 1. April den Redaktionsstab Rechtssprache eingerichtet, der in Zukunft allen Bundesministerien fachkundige sprachliche Beratung bei der Ausarbeitung von Rechtsvorschriften und Gesetzen bieten wird. Die Einrichtung dieses Stabes ist das Ergebnis des erfolgreichen zweijährigen Modellprojekts »Verständliche Gesetze«, das die Gesellschaft für deutsche Sprache in Zusammenarbeit mit dem BMJ durchgeführt hat. [zur Pressemitteilung]



Projektgruppe der hessischen Landeshauptstadt: »Klartext in Wiesbaden«

Amtsbriefe, Formulare oder Bescheide verständlich formulieren – dieses Ziel verfolgt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen mit der Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Projektgruppe »Klartext in Wiesbaden« arbeitet mit der GfdS an einer bürgernahen Amts- und Verwaltungssprache: Die Effizienz der Verwaltung soll gesteigert, Bürokratie abgebaut werden. Wissenschaftliche Unterstützung erfährt das Projekt durch das Zentrum für Rechtslinguistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. [mehr]

 

NEU! Thema Deutsch: Flickflack, Foul und Tsukahara. Der Sport und seine Sprache


In der von der Gesellschaft für deutsche Sprache und der Dudenredaktion herausgegebenen Reihe »Thema Deutsch« ist zur Frankfurter Buchmesse 2009 der zehnte Band erschienen:

Flickflack, Foul und Tsukahara. Der Sport und seine Sprache

Was die Sprache des Sports so besonders macht: Entstehung und Geschichte der Sportsprache, charakteristische Metaphern, Herkunft und Geschichte von Vereinsnamen.

Untersucht werden unterschiedliche Sportarten, wie z. B. Fußball, Handball, Pferdesport, und verschiedene Kommunikationsformen, wie Fangesänge oder Liveberichterstattung.

Weitere Bände der Reihe »Thema Deutsch« werden auf der Seite der GfdS-Publikationen übersichtlich präsentiert und können von dort bequem bestellt werden. Beim Verlag vergriffene Bücher sind unter Umständen bei anderen Anbietern, wie z. B. Amazon noch erhältlich oder können als elektronische Publikation über den Duden-Downloadshop bezogen werden.


Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:

»Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?«

Die Broschüre zur Studie wurde herausgegeben von: Prof. Dr. Rudolf Hoberg und Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach); Dudenverlag, Gesellschaft für deutsche Sprache; Wiesbaden 2008.

In der Studie geht es u. a. um die Einstellung der Deutschen zu
   - dem »Sprachverfall«
   - der Rolle der deutschen Sprache in Europa
   - den Anglizismen
   - den deutschen Dialekten
   - der Rechtschreibreform und den Rechtschreibfähigkeiten
   - der Akzeptanz von Tabu-Wörtern

Die Broschüre kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.

[Auszug aus der Broschüre]

 

Letzte Änderungen am: 26. Januar 2010

[!] Suche

Die GfdS sucht zum 1. Oktober 2010 für die Zentrale in Wiesbaden eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer. [mehr]

[!] Nächste Termine

10.02.2010, 18 Uhr, Nürnberg
Pavel Frenkel, Nürnberg
Deutscher Pfeffer, Wurst und Sauerkraut – Das Bild des Deutschen
n russischen Jugendbüchern und in der klassischen Literatur


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10.02.2010, 18.30 Uhr, Kassel
Larisa Klyushkina, Göttingen
„Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen“
Über die Möglichkeiten, in der Sprache Gefühle auszudrücken


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[!] Kooperationen




Die GfdS ist Kooperationspartner des Zentrums für Rechtslinguistik.



Alle Zweigvereine der GfdS auf einer interaktiven Karte mit Informationen zu Zweigvorsitzenden, Post- und Veranstaltungsadressen. [mehr]

[!]Veranstaltungsarchiv

Eine Übersicht aller Vorträge in den Zweigvereinen seit 2006 finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

[!] Vornamengebung

Listen von jeweils 200 Mädchen- und Jungennamen sind bei der GfdS erhältlich. Sie enthalten neben den zehn beliebtesten »Spitzenreitern« eines Jahrgangs viele andere, auch seltenere Vornamen. [mehr]

[!] Wort des Jahres

Fanmeile, Bundeskanzlerin, der 11. September. Die Wörter des Jahres seit 1971

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