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Willkommen bei der GfdS

Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Bleiben Sie der Sprachentwicklung auf der Spur! Schließen Sie sich der Gesellschaft für deutsche Sprache an! Als Mitglied unterstützen Sie unsere sprachkulturelle Arbeit.

Aktuelles

Internationales Symposion

Die deutsche Sprache in Rumänien
im 21. Jahrhundert

Deutsch als Fremdsprache, Deutsch in der Technik, Wirtschaft und als Minderheitensprache



in Zusammenarbeit mit der Universität „Politehnica“ Bukarest
am Freitag/Samstag, den 17./18. Oktober 2014

Weitere Informationen und Veranstaltungsprogramm

Pressemitteilung

100 Jahre Deutschunterricht in Indien

»Groko, Stresstest und Wutbürger« – Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) veranstaltet Workshop über Gegenwartsdeutsch in Pune und Mumbai

In Indien wird in diesem Jahr ein großes Jubiläum gefeiert: 100 Jahre Deutschunterricht.

Eine Serie von Veranstaltungen wird die wachsende Bedeutung der deutschen Sprache in Indien widerspiegeln. Deutschkenntnisse sind dort durch die fortschreitende Globalisierung längst eine wertvolle Zusatzqualifikation und Schlüsselkompetenz für den Kulturkontakt geworden.

Der sehr rege und erfolgreiche GfdS-Zweig in Pune widmete sich am 20. September in einem Workshop den Entwicklungen der deutschen Gegenwartssprache mit dem Titel »GroKo − Stresstest − Wutbürger. Aktueller Wortschatz in der deutschen Gegenwartssprache und im Unterricht«. Die gleiche Veranstaltung wird am 26. September am Goethe-Institut Max Mueller Bhavan Mumbai noch einmal angeboten.

Was 1914 mit einer Initiative Deutscher und Schweizer Missionare am St. Xavier's College und am Wilson College seinen Anfang nahm, ist im Laufe von 100 Jahren zu einer Deutschabteilung der Universität Mumbai herangewachsen. Denn auch hier zählt Deutsch zu den am meisten gefragten Fremdsprachen.

An den Veranstaltungen nehmen Studierende, Lehrkräfte von Schulen und Hochschulen, aber auch Deutschsprechende aus anderen Bereichen teil. Neben der Präsentation vieler aktueller Beispiele und didaktischen Übungen werden die Sprachberatung und natürlich der Spaß an der Beschäftigung mit dem Deutschen nicht zu kurz kommen.

Für Interviews und Hintergrundinformationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an sekr@gfds.de oder per Telefon an 0611 99955-0.

Pressemitteilung anlässlich des Tages der deutschen Sprache am 13. September 2014

Immer mehr Englisch – auch in den Geisteswissenschaften

GfdS ruft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Gebrauch der deutschen Sprache auf

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ruft alle deutschsprachigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu auf, künftig wieder stärker die deutsche Sprache zu verwenden. Dies gelte, so der Vorsitzende der GfdS, der Magdeburger Linguistik-Professor Armin Burkhardt, auch und vor allem für forschungsfördernde Institutionen wie etwa die Deutsche Forschungsgemeinschaft. [weiterlesen]

Pressemitteilung

Deutsch bei Musikern wieder »in«

Zahl deutschsprachiger Musiktitel im Radio wächst



© artefacti - Fotolia.com


Wer heute Radio hört, kann sich darüber wundern oder auch freuen, wie viele Titel mit deutschsprachigen Texten auf den verschiedensten Sendern gespielt werden. Helene Fischer, Cro oder Kollegah sprechen ein höchst unterschiedliches Publikum an. Gemeinsam ist ihnen nur die deutsche Sprache. Brauchen wir eine Quote für Lieder mit deutschsprachigen Texten im Radio? Dieser Ansicht sind seit einigen Jahren viele, und zwar über alle politischen Lager hinweg. [weiterlesen]

Ehrung

Ranga Yogeshwar und Johanna Adorján erhalten Medienpreis für Sprachkultur
– Hans-Oelschläger-Preis geht an Oliver Welke

Auszeichnung der Gesellschaft für deutsche Sprache

Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar (Sparte Fernsehen) und die Journalistin Johanna Adorján (Sparte Presse) erhielten am 31. Mai 2014 im Kurhaus zu Wiesbaden den diesjährigen Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache. Erstmalig wurde auch der Hans-Oelschläger-Preis vergeben, der sich an Journalisten und Journalistinnen in Rundfunk und Fernsehen richtet, die durch entsprechende Sendungen das Empfinden für klares Deutsch stärken und den Sprachgebrauch kritisch beobachten. Dieser Preis ging an den Journalisten und Entertainer Oliver Welke. [Auszüge aus den Begründungsurkunden]

Pressemitteilung

Mann mit Sprachvisionen

Der sprach- und wirkmächtigste Kulturjournalist
Frank Schirrmacher ist tot



© GfdS


»Eine neue Sprache ist in die Welt gekommen, die fast keiner versteht, die aber in den nächsten Jahren unsere gesamte Existenz definieren und codieren wird.« Das sagte Frank Schirrmacher bei der Verleihung des Medienpreises für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache im Kurhaus in Wiesbaden am 31. Mai. Es war vermutlich der letzte öffentliche Auftritt Schirrmachers vor seinem plötzlichen Tod am 12. Juni.

Schirrmacher würdigte in seiner Laudatio den Wissenschaftsjournalisten und Freund Ranga Yogeshwar: »Er ist ein einzigartiger Übersetzer von Wissenschaft in Sprache und mehr noch, er hat die besten Tugenden der Wissenschaft in den Journalismus importiert.«

Mit der neuen Sprache meint Schirrmacher die Sprache der sozialen Netzwerke und von Big Data, mit der sich das Leben aller Menschen radikal zu verändern beginne. Wenn alle Kommunikation gespeichert werde und vernetzt sei, beherrschten nicht die Menschen diese neue Sprache, sondern die Sprache kontrolliere die Menschen.

Mit seiner Rede setzte Frank Schirrmacher einen intellektuellen Glanzpunkt des Abends, wie er überhaupt singulär darin war, analytische Fähigkeiten in Sprache mit sofortiger moralischer Wirkmacht umzusetzen.

Frank Schirrmacher galt als einer der wichtigsten Denker in Deutschland, weil er sich immer wieder in große gesellschaftliche Debatten einschaltete. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde der studierte Germanist unter anderem mit den Büchern »Das Methusalem-Komplott« (2004) und »Ego« (2013) bekannt. Frank Schirrmacher starb am 12. Juni an den Folgen eines Herzinfarkts. Er wurde 54 Jahre alt.

Eine Abschrift der Rede erhalten Sie hier als PDF.

Pressemitteilung

Die beliebtesten Vornamen 2013

Maximilian verdrängt Luca wieder von der Spitzenposition
Sophie weiterhin der häufigste Vorname



© tan4ikk - Fotolia.com


Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die im Jahr 2013 in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen ermittelt. Es wurden die Namen von knapp 90 % aller im vergangenen Jahr in Deutschland geborenen Kinder erfasst. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal eine Modifizierung der Gesamtliste vorgenommen, indem auf der Grundlage einiger detaillierterer Standesamtsdaten festgestellt wurde, welche Namen eher als Erst- und welche als Folgenamen vergeben werden. [zur Pressemitteilung]

Weitere Artikel/Meldungen zum Thema Vornamen:

• Die beliebtesten Vornamen 2013: detaillierte Auswertung
• Vornamenumfrage zu den Motiven der Vornamenwahl
• Vornamenumfrage: »Welche Vornamen lieben unsere Großstädter?«
• GfdS richtet größte Vornamendatenbank in Deutschland ein

Interview

»Da können auch die erwachsenen Nachrichtenzuschauer von den Kindern noch etwas lernen.«



© ZDF


Die Kindernachrichtensendung logo! ist für Zuschauer im Alter zwischen acht und zwölf Jahren gemacht. Es gibt sie seit 25 Jahren. Also sind die Zuschauer der ersten Sendungen heute schon lange erwachsen, die Sendung aber gibt es immer noch. Sie feiert ihren 25. Geburtstag, und die GfdS gratuliert herzlich. Wir freuen uns, dass wir zum Jubiläum mit dem verantwortlichen Redakteur Markus Mörchen sprechen konnten. [mehr]

Pressemitteilung

»GroKo« zum Wort des Jahres 2013 gewählt



Wort des Jahres 2013 ist GroKo. Das Kurzwort, meist mit dem auffälligen großen »K« im Wortinneren, steht für die neue »Große Koalition«. Das Thema hat das Wahljahr beherrscht. Das Wort zeigt in seinem Anklang an »Kroko« bzw. »Krokodil« eine halb spöttische Haltung gegenüber der sehr wahrscheinlichen Koalition aus CDU/CSU und SPD auf Bundesebene und hat die Presse bereits zu neuen Bildungen wie GroKo-Deal animiert.

Welche Begriffe es außerdem in die Liste der zehn Wörter des Jahres 2013 geschafft haben und wie diese Auswahl begründet wurde, entnehmen Sie bitte der Bildergalerie oder der Pressemitteilung.

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[!] Nächste Termine

21.10.2014, 17 Uhr, Dresden
Prof. Dr. Dagmar Blei, Dresden
Die deutsche Sprache im Spannungsfeld zwischen nationalen Standardvarietäten und Regiolekten

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22.10.2014, 18.15 Uhr, München
Prof. Dr. Rudi Keller, Düsseldorf
Über Sprachwandel im Allgemeinen und Bedeutungswandel im Besonderen

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[!] Vornamenurkunde



Sie suchen ein individuelles Geschenk? Bei uns können Sie eine ausführliche Vornamenurkunde in eleganter Aufmachung erstellen lassen. [mehr]


[!] Stellenausschreibung

Ab Mitte Mai besteht die Möglichkeit, beim Redaktionsstab der GfdS beim Deutschen Bundestag ein Praktikum zu absolvieren. [mehr]

[!] Alles muss raus!



Der Sprachdienst: Die Jahrgänge 2002 bis 2012 – jetzt für nur noch 1 € pro Heft! [mehr]


[!] Vornamengutachten




Ihr Standesamt hat Bedenken bei der Eintragung des Vornamens Ihres Kindes? Alle Informationen zur Vornamenbestätigung haben wir übersichtlich für Sie bereitgestellt. [mehr]

[!] Textkorrektur



Geben Sie Ihrem Text den letzten Schliff. Wir prüfen bei Ihren Texten Orthographie, Grammatik und Zeichensetzung und auf Wunsch ebenso Ausdruck, Stil, Umbruch und typographische Details. [mehr]



 

[!] Rechtschreibseminare



Die GfdS führt in diesem Jahr im Deutschen Bundestag und verschiedenen anderen Institutionen Seminare über die deutsche Rechtschreibung durch. In diesen werden Geschichte und aktueller Stand der Rechtschreibung vorgestellt und vor allem die seit 2006 geltenden Neuerungen ausführlich erläutert und geübt.


[!] Kooperationen




Die GfdS ist Kooperationspartner des Zentrums für Rechtslinguistik.



Alle Zweige der GfdS auf einer interaktiven Karte mit Informationen zu Zweigvorsitzenden, Post- und Veranstaltungsadressen. [mehr]

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Eine Übersicht aller Vorträge in den Zweigen seit 2006 finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

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