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Willkommen bei der GfdS

Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Bleiben Sie der Sprachentwicklung auf der Spur! Schließen Sie sich der Gesellschaft für deutsche Sprache an! Als Mitglied unterstützen Sie unsere sprachkulturelle Arbeit.

Aktuelles

Pressemitteilung

Ästhetische Kriterien sind bei der Vornamenwahl besonders wichtig

Ergebnisse der großen Vornamenumfrage der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zu den Motiven der Vornamenwahl



© Robert Kneschke - Fotolia.com


Pumuckl, Adalbert oder doch Leon? Wenn Eltern Nachwuchs erwarten, dann haben sie die Qual der Wahl. Welcher Name passt zum Kind? Darf er auch außergewöhnlich sein? Von welchen Motiven lassen sich Eltern bei der Namenswahl leiten?

Klang, Bedeutung, Tradition, Namensvorbilder – Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt. Über die Hintergründe der Vornamenwahl wurden bisher großenteils nur Vermutungen angestellt – dies ändert sich nun. [zur Pressemitteilung]

Zum Tag der Muttersprache

Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?

Eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für deutsche Sprache in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach



© Franz Pfluegl - Fotolia.com


Die UNESCO hat im Jahr 1999 beschlossen, den 21. Februar zum »Internationalen Tag der Muttersprache« zu ernennen. Dieser Tag soll daran erinnern, dass die ungefähr 5000 bis 6000 Sprachen, die auf unserer Erde gesprochen werden, geschützt werden müssen.

Das Deutsche gehört nicht zu den sogenannten »bedrohten« Sprachen, obwohl in der Bevölkerung oft über »Verfall«, »Verhunzung« etc. gesprochen wird. Dazu hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) im Jahr 2008 zusammen mit dem Institut für Demoskopie Allensbach eine umfangreiche Studie durchgeführt. In der Umfrage »Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?« wurden insgesamt 1.820 Personen ab 16 Jahre befragt. [mehr]

Pressemitteilung

Auszeichnung der Gesellschaft für deutsche Sprache

Ranga Yogeshwar und Johanna Adorján erhalten Medienpreis für Sprachkultur
– Hans-Oelschläger-Preis geht an Oliver Welke



Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar (Sparte Fernsehen) und die Journalistin Johanna Adorján (Sparte Presse) erhalten den diesjährigen Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache. Erstmalig wird auch der Hans-Oelschläger-Preis vergeben, der sich an Journalisten und Journalistinnen in Rundfunk und Fernsehen richtet, die durch entsprechende Sendungen das Empfinden für klares Deutsch stärken und den Sprachgebrauch kritisch beobachten. Dieser Preis geht an den Journalisten und Entertainer Oliver Welke.

Die Preise werden am 31. Mai 2014 in einem feierlichen Rahmen im Kurhaus Wiesbaden verliehen. [zur Pressemeldung]

Pressemitteilung

Deutsch auf dem Maidan

Viele Ukrainer sprechen sehr gut Deutsch



© XtravaganT, fotolia.com

Die aktuellen politischen Ereignisse in der Ukraine sind selbstverständlich auch in deutschen Medien seit Wochen ein wichtiges Thema. Bei den Reportagen und Nachrichten dürften sich deutsche Zuschauer über ein sprachliches Phänomen wundern:

Wir sehen Auslandsreporter in Kiew, die einheimische Passanten befragen. Die Korrespondenten stellen ihre Fragen und erstaunlich viele Einheimische antworten auf Deutsch. Über Russisch- oder Englischkenntnisse wäre man wohl nicht sonderlich erstaunt, aber warum können so viele Ukrainer so gut deutsch sprechen? [zur Pressemitteilung]

Pressemitteilung

Anglizismus-des-Jahres-Gate?

Berliner Sprachlog kürt -gate zum
Anglizismus des Jahres 2013



© XtravaganT, fotolia.com

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) widmet sich der Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie Anglizismen grundsätzlich ablehnt. Auch sie sind Teil der deutschen Sprachwirklichkeit und werden kreativ eingesetzt. Insofern spricht aus der Sicht der GfdS auch nichts dagegen, den Anglizismen eine eigene „Wort des Jahres“-Aktion zu widmen, wie das der Berliner Anglistikprofessor Anatol Stefanowitsch seit einigen Jahren tut.

Herausgekommen ist in diesem Jahr mit dem Suffixoid -gate allerdings ein Wort (besser gesagt: Wortbestandteil), das es im Deutschen bereits seit 1972 gibt, entlehnt im Zusammenhang mit dem Watergate-Skandal. Im Anglizismenwörterbuch von Broder Carstensen aus dem Jahr 1993 wird -gate mit der allgemeinen Bedeutung „Skandal“ auch bereits als im Deutschen produktiv und reihenbildend beschrieben. Dass -gate in den letzten Jahren immer häufiger verwendet wurde und immer mehr Bildungen hinzukamen, hat die GfdS in der Rubrik Zeit-Wörter in ihrer Mitgliederzeitschrift Der Sprachdienst (2/2013) auch schon einmal aufgegriffen.

Unklar an der Wahl von -gate zum Anglizismus des Jahres bleibt jedoch, warum die zunehmende Verwendung ausgerechnet für das Jahr 2013 so besonders charakteristisch sein soll. Eine Fülle von Anglizismen bürgert sich im Deutschen immer mehr ein und wird für neue Bildungen herangezogen – man denke etwa an Service.

-gate ist im deutschen Sprachgebrauch wohl spätestens mit der Verwendung im CDU-Spendenskandal im Jahr 2000 angekommen und insofern eben kein aktuelles Beispiel für einen neu ins Deutsche integrierten Anglizismus, sondern ein alter Hut.

Interview

»Da können auch die erwachsenen Nachrichtenzuschauer von den Kindern noch etwas lernen.«



© ZDF


Die Kindernachrichtensendung logo! ist für Zuschauer im Alter zwischen acht und zwölf Jahren gemacht. Es gibt sie seit 25 Jahren. Also sind die Zuschauer der ersten Sendungen heute schon lange erwachsen, die Sendung aber gibt es immer noch. Sie feiert ihren 25. Geburtstag, und die GfdS gratuliert herzlich. Wir freuen uns, dass wir zum Jubiläum mit dem verantwortlichen Redakteur Markus Mörchen sprechen konnten. [mehr]

Förderkreis

Piratennachmittag für
»Lesemäuse und Leseratten«



© Philipp Endemann


Der Förderkreis der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) veranstaltete am 28. Januar im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden einen Lesenachmittag für Vor- und Grundschulkinder.

Ein besonderes Anliegen war es, auch Kindern die Freude am Lesen und an der Sprache zu vermitteln, die bisher nur wenig Zugang dazu hatten.

Der Vorsitzende des Förderkreises der GfdS Nick Benjamin, der auch als Moderator und Sprecher zahlreicher Hörbücher auch für Kinder bekannt ist, las an diesem Nachmittag zusammen mit den Kindern Piratengeschichten in gemütlicher Atmosphäre. Zwischendurch wurde gemalt.

Pressemitteilung

Das Wort »schwul«

Schon lange kein Tabu mehr, aber noch nicht
vollständig wertfrei



Der ehemalige Profi-Fußballer Thomas Hitzlsperger hat mit seinem Outing die breite öffentliche Diskussion über den Status von Schwulen und Lesben in der Gesellschaft weiter angeheizt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache ist nun der Frage nachgegangen, wie es um den Status des Wortes schwul heute bestellt ist: Ist es noch immer negativ konnotiert oder hat es einen Wertewandel erfahren? [mehr]

Pressemitteilung

Stichprobenumfrage 2013:
»Welche Vornamen lieben unsere Großstädter?«



Die Gesellschaft für deutsche Sprache ist bekannt für ihre jährliche Liste der beliebtesten Vornamen; in diesem Jahr fragte sie erstmals bei Standesämtern ausgewählter Großstädte nach, welche 30 Vornamen bei ihnen 2013 am häufigsten vergeben wurden. Ob Überraschungen zutage treten, lesen Sie in unserer Pressemitteilung.

Weitere Artikel/Meldungen zum Thema Vornamen:

• Wie kommen die Deutschen zu ihren Vornamen?
• Die beliebtesten Vornamen 2012
• GfdS richtet größte Vornamendatenbank in Deutschland ein

Pressemitteilung

»GroKo« zum Wort des Jahres 2013 gewählt



Wort des Jahres 2013 ist GroKo. Das Kurzwort, meist mit dem auffälligen großen »K« im Wortinneren, steht für die neue »Große Koalition«. Das Thema hat das Wahljahr beherrscht. Das Wort zeigt in seinem Anklang an »Kroko« bzw. »Krokodil« eine halb spöttische Haltung gegenüber der sehr wahrscheinlichen Koalition aus CDU/CSU und SPD auf Bundesebene und hat die Presse bereits zu neuen Bildungen wie GroKo-Deal animiert.

Welche Begriffe es außerdem in die Liste der zehn Wörter des Jahres 2013 geschafft haben und wie diese Auswahl begründet wurde, entnehmen Sie bitte der Bildergalerie oder der Pressemitteilung.

Vortrags- und Gesprächsabend mit Ausstellung

Das Wörterbuch als Datenbank

Gerhard Wahrig als Lexikograf und Sprachwissenschaftler in Wiesbaden und bei der Gesellschaft für deutsche Sprache



V.l.n.r.: Dr. Sabine Krome, Prof. Dr. Dr. h. c. Armin Burkhardt, Dr. Andrea-Eva Ewels, Dr. Renate Wahrig-Burfeind, Prof. Dr. Manfred Pinkal


Die Gesellschaft für deutsche Sprache veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Familie Wahrig und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden anlässlich des 90. Geburtstages von Gerhard Wahrig am 24. September 2013 in der Villa Clementine in Wiesbaden einen Vortrags- und Gesprächsabend mit Ausstellung zum Thema Das Wörterbuch als Datenbank. Gerhard Wahrig als Lexikograf und Sprachwissenschaftler in Wiesbaden und bei der Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Veranstaltung war mit rund 60 Gästen sehr gut besucht, diese kamen aus Darmstadt, Hamburg, Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und anderen Städten. Besonders erfreulich war die Teilnahme der vier Kinder von Gerhard Wahrig. So konnte in den anregenden Vorträgen und Diskussionsrunden Fachliches mit Persönlichem wunderbar verbunden werden.

Programm und weitere Informationen

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[!] Nächste Termine

24.04.2014, 19.30 Uhr, Celle
Prof. Dr. Jürgen Udolph, Göttingen
Woher kommen und was bedeuten unsere Familiennamen?

[mehr]

25.04.2014, 9.30  Uhr, Kamerun
Ole Eley. Hamburg
Blickwechsel - Dialog von Kulturen

[mehr]



[!] Vornamenurkunde



Sie suchen ein individuelles Geschenk? Bei uns können Sie eine ausführliche Vornamenurkunde in eleganter Aufmachung erstellen lassen. [mehr]


[!] Alles muss raus!



Der Sprachdienst: Die Jahrgänge 2002 bis 2012 – jetzt für nur noch 1 € pro Heft! [mehr]


[!] Vornamengutachten




Ihr Standesamt hat Bedenken bei der Eintragung des Vornamens Ihres Kindes? Alle Informationen zur Vornamenbestätigung haben wir übersichtlich für Sie bereitgestellt. [mehr]

[!] Textkorrektur



Geben Sie Ihrem Text den letzten Schliff. Wir prüfen bei Ihren Texten Orthographie, Grammatik und Zeichensetzung und auf Wunsch ebenso Ausdruck, Stil, Umbruch und typographische Details. [mehr]



 

[!] Rechtschreibseminare



Die GfdS führt in diesem Jahr im Deutschen Bundestag und verschiedenen anderen Institutionen Seminare über die deutsche Rechtschreibung durch. In diesen werden Geschichte und aktueller Stand der Rechtschreibung vorgestellt und vor allem die seit 2006 geltenden Neuerungen ausführlich erläutert und geübt.


[!] Kooperationen




Die GfdS ist Kooperationspartner des Zentrums für Rechtslinguistik.



Alle Zweige der GfdS auf einer interaktiven Karte mit Informationen zu Zweigvorsitzenden, Post- und Veranstaltungsadressen. [mehr]

[!]Veranstaltungsarchiv

Eine Übersicht aller Vorträge in den Zweigen seit 2006 finden Sie im Veranstaltungsarchiv.

[!] Preisaufgabe

Informationen zur
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