Willkommen bei der GfdS
Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Darüber hinaus ist die deutsche Gegenwartssprache vielfältigen Einflüssen der internationalen Kommunikation ausgesetzt.
Bleiben Sie der Sprachentwicklung auf der Spur! Schließen Sie sich der Gesellschaft für deutsche Sprache an! Als Mitglied unterstützen Sie unsere sprachkulturelle Arbeit.
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Bild: Google Maps |
Am 12. März 2010 wird die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in London an der Queen Mary, University of London, ihren 100. Zweigverein gründen. Sie unterhält weltweit ehrenamtlich geleitete Zweigvereine auf vier Kontinenten in 35 Ländern und ist in Deutschland in allen Bundesländern vertreten. Bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen oder Autorenabenden werden sprachkulturelle Themen behandelt. Weitere Informationen zur Zweiggründung entnehmen Sie der Pressemitteilung.
Am 21. Februar wird weltweit zum elften Mal der Internationale Tag der Muttersprache begangen. Der Aktionstag stellt einen geeigneten Anlass dar, auch über den derzeitigen Zustand der deutschen Sprache nachzudenken. So wird in der Öffentlichkeit zunehmend die Frage nach der Verständlichkeit der Rechts- und Verwaltungssprache oder auch der Sprache der Politik diskutiert. Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) unterstützt diese Forderung seit 1966 mit ihrer Arbeit im Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag.
[zur Pressemeldung]
[Presseartikel zum Tag der Muttersprache]
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Foto: KaRi, CC-Lizenz (BY 2.0) |
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (Wiesbaden) hat die im Vorjahr in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen ermittelt. Marie ist bei den Mädchen wieder vorn, Maximilian bleibt bei den Jungennamen an der Spitze. Emma findet sich erstmals in der Spitzengruppe. Die Liste der jeweils zehn beliebtesten Jungen- und Mädchennamen sowie weitere Informationen zur Vornamengebung 2009 entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) verleiht den Medienpreis für Sprachkultur 2010 in der Sparte Fernsehen an Hape Kerkeling (Fernsehmoderator, Entertainer, Kabarettist und Autor) und in der Sparte Presse an Bettina Gaus (Politische Korrespondentin der tageszeitung, taz, Berlin).
Den mit 5.000 Euro dotierten Alexander-Rhomberg-Preis, einen Förderpreis für Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten, erhält im Jahr 2010 Christian Salewski (Freier Journalist, Berlin).
Der öffentliche Festakt zur Preisverleihung findet am 8. Mai 2010 um 18.30 Uhr im Kurhaus Wiesbaden statt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für den Einlass sind Karten erforderlich, die in der Geschäftsstelle gegen einen adressierten Freiumschlag angefordert werden können. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, erfolgt die Vergabe der Karten nach Eingang der Anfragen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.
Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie
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Foto: funeddy, »Nimm mich mit …«, CC-Lizenz (BY 2.0), Quelle: www.piqs.de |
Zum »Wort des Jahres 2009« wählte die Jury der GfdS Abwrackprämie. Dieser Ausdruck war seit Anfang des Jahres in der öffentlichen Diskussion präsent und verbreitete sich weit über die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme.
Aus einem schon längere Zeit diskutierten außenpolitischen Themenbereich wählte die Jury den Ausdruck kriegsähnliche Zustände auf Rang 2, der auf die Situation der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten Bezug nimmt.
Mit Schweinegrippe wurde ein Wort auf Rang 3 gewählt, das im Zusammenhang mit der Furcht vor einer Pandemie und der Diskussion um Impfungen ebenfalls im Laufe des Jahres dauerhaft in den Medien präsent war.
Welche Wörter es außerdem in die Auswahlliste geschafft haben, entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.
Repräsentative Umfrage: Einstellung der Deutschen zur Rechts- und Verwaltungssprache
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. (AsKI) und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Zentrums für Rechtslinguistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:
»Wie denken die Deutschen über die Rechts- und Verwaltungssprache?«
Herausgegeben wurde die Broschüre zur Studie von Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache), Prof. Dr. Prof. h. c. Gerd Antos (Zentrum für Rechtslinguistik) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach).
Die Untersuchung zeigt, wie die Bevölkerung die Verständlichkeit der Rechtssprache einschätzt. Dabei stehen als Leitfragen im Vordergrund, welche Verständnisprobleme beim Lesen solcher Texte auftreten und für wie wichtig es die Sprachgemeinschaft erachtet, Verständlichkeitsbarrieren abzubauen.
Die Broschüre kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.
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Müssen rechtssprachliche Texte jeder Bürgerin und jedem Bürger verständlich sein? Sollten sich Behörden in ihren Schreiben einfacher ausdrücken? Haben Juristinnen und Juristen selbst Probleme damit, amtliche Schreiben von Behörden leicht zu verstehen? Welche Verbesserungsvorschläge gibt es?
Vom Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde bei Angehörigen des Rechtswesens eine Trendumfrage durchgeführt:
Einstellungen der Justiz zur Rechts- und Verwaltungssprache
Die vorgestellten Ergebnisse beleuchten die seit mehreren Jahren bestehende Diskussion der Rechts- und Sprachwissenschaft darüber, ob die Rechtssprache auch für juristische Laien verständlich sein sollte und inwieweit Verständlichkeit von Rechtstexten ein demokratisches Bürgerrecht ist.
Die Ergebnisse der Trendumfrage wurden in der GfdS-Publikation Der Sprachdienst 5/09 abgedruckt und stehen ebenfalls als PDF zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat zusammen mit dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) am 1. April den Redaktionsstab Rechtssprache eingerichtet, der in Zukunft allen Bundesministerien fachkundige sprachliche Beratung bei der Ausarbeitung von Rechtsvorschriften und Gesetzen bieten wird. Die Einrichtung dieses Stabes ist das Ergebnis des erfolgreichen zweijährigen Modellprojekts »Verständliche Gesetze«, das die Gesellschaft für deutsche Sprache in Zusammenarbeit mit dem BMJ durchgeführt hat. [zur Pressemitteilung]
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Projektgruppe der hessischen Landeshauptstadt: »Klartext in Wiesbaden« |
Amtsbriefe, Formulare oder Bescheide verständlich formulieren – dieses Ziel verfolgt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen mit der Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Projektgruppe »Klartext in Wiesbaden« arbeitet mit der GfdS an einer bürgernahen Amts- und Verwaltungssprache: Die Effizienz der Verwaltung soll gesteigert, Bürokratie abgebaut werden. Wissenschaftliche Unterstützung erfährt das Projekt durch das Zentrum für Rechtslinguistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. [mehr]
NEU! Thema Deutsch: Flickflack, Foul und Tsukahara. Der Sport und seine Sprache
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In der von der Gesellschaft für deutsche Sprache und der Dudenredaktion herausgegebenen Reihe »Thema Deutsch« ist zur Frankfurter Buchmesse 2009 der zehnte Band erschienen:
Flickflack, Foul und Tsukahara. Der Sport und seine Sprache
Was die Sprache des Sports so besonders macht: Entstehung und Geschichte der Sportsprache, charakteristische Metaphern, Herkunft und Geschichte von Vereinsnamen.
Untersucht werden unterschiedliche Sportarten, wie z. B. Fußball, Handball, Pferdesport, und verschiedene Kommunikationsformen, wie Fangesänge oder Liveberichterstattung.
Weitere Bände der Reihe »Thema Deutsch« werden auf der Seite der GfdS-Publikationen übersichtlich präsentiert und können von dort bequem bestellt werden. Beim Verlag vergriffene Bücher sind unter Umständen bei anderen Anbietern, wie z. B. Amazon noch erhältlich oder können als elektronische Publikation über den Duden-Downloadshop bezogen werden.
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:
»Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?«
Die Broschüre zur Studie wurde herausgegeben von: Prof. Dr. Rudolf Hoberg und Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach); Dudenverlag, Gesellschaft für deutsche Sprache; Wiesbaden 2008.
In der Studie geht es u. a. um die Einstellung der Deutschen zu
- dem »Sprachverfall«
- der Rolle der deutschen Sprache in Europa
- den Anglizismen
- den deutschen Dialekten
- der Rechtschreibreform und den Rechtschreibfähigkeiten
- der Akzeptanz von Tabu-Wörtern
Die Broschüre kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.
Letzte Änderungen am: 3. März 2010











