Willkommen bei der GfdS
Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Darüber hinaus ist die deutsche Gegenwartssprache vielfältigen Einflüssen der internationalen Kommunikation ausgesetzt.
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Medienpreis für Sprachkultur
und Alexander-Rhomberg-Preis 2010
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Die Medienpreisträgerin und der Medienpreisträger des Jahres 2010 zusammen mit ihren Laudatoren. V. l. n. r.: Dr. Frank-Walter Steinmeier, Hape Kerkeling, Bettina Gaus, Dr. Gunter Hofmann |
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat am 8. Mai den Medienpreis für Sprachkultur in der Sparte Fernsehen an Hape Kerkeling (Fernsehmoderator, Entertainer, Kabarettist und Bestsellerautor) und in der Sparte Presse an Bettina Gaus (Politische Korrespondentin, die tageszeitung, taz, Berlin, Autorin zahlreicher Bücher) verliehen.
Die Laudatio auf Hape Kerkeling hielt Dr. Frank-Walter Steinmeier (Bundesaußenminister a. D. und SPD-Fraktionsvorsitzender). Die Verdienste von Bettina Gaus um die deutsche Sprache wurden von Dr. Gunter Hofmann (Autor und ehemaliger Chefkorrespondent, Die Zeit) gewürdigt.
Gemeinsam mit der Alexander-Rhomberg-Stiftung ehrte die GfdS außerdem den Nachwuchsjournalisten Christian Salewski (Freier Journalist, Berlin). Er erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Alexander-Rhomberg-Preis. Britta Stuff (Die Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost) hielt die Laudatio.
Die Vorträge der Redner werden in der kommenden Ausgabe der Mitgliederzeitschrift Der Sprachdienst veröffentlicht. Online können Sie bereits die Urkundentexte mit den Begründungen für die Preise einsehen.
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Projektgruppe der hessischen Landeshauptstadt: »Klartext in Wiesbaden« |
Amtsbriefe, Formulare oder Bescheide verständlich formulieren – dieses Ziel verfolgt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen mit der Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Projektgruppe »Klartext in Wiesbaden« arbeitet mit der GfdS an einer bürgernahen Amts- und Verwaltungssprache: Die Effizienz der Verwaltung soll gesteigert, Bürokratie abgebaut werden. Wissenschaftliche Unterstützung erfährt das Projekt durch das Zentrum für Rechtslinguistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. [mehr]
Repräsentative Umfrage: Einstellung der Deutschen zur Rechts- und Verwaltungssprache
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. (AsKI) und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Zentrums für Rechtslinguistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:
»Wie denken die Deutschen über die Rechts- und Verwaltungssprache?«
Herausgegeben wurde die Broschüre zur Studie von Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache), Prof. Dr. Prof. h. c. Gerd Antos (Zentrum für Rechtslinguistik) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach).
Die Untersuchung zeigt, wie die Bevölkerung die Verständlichkeit der Rechtssprache einschätzt. Dabei stehen als Leitfragen im Vordergrund, welche Verständnisprobleme beim Lesen solcher Texte auftreten und für wie wichtig es die Sprachgemeinschaft erachtet, Verständlichkeitsbarrieren abzubauen.
Die Broschüre kann gegen einen adressierten und frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.
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Müssen rechtssprachliche Texte jeder Bürgerin und jedem Bürger verständlich sein? Sollten sich Behörden in ihren Schreiben einfacher ausdrücken? Haben Juristinnen und Juristen selbst Probleme damit, amtliche Schreiben von Behörden leicht zu verstehen? Welche Verbesserungsvorschläge gibt es?
Vom Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde bei Angehörigen des Rechtswesens eine Trendumfrage durchgeführt:
Einstellungen der Justiz zur Rechts- und Verwaltungssprache
Die vorgestellten Ergebnisse beleuchten die seit mehreren Jahren bestehende Diskussion der Rechts- und Sprachwissenschaft darüber, ob die Rechtssprache auch für juristische Laien verständlich sein sollte und inwieweit Verständlichkeit von Rechtstexten ein demokratisches Bürgerrecht ist.
Die Ergebnisse der Trendumfrage wurden in der GfdS-Publikation Der Sprachdienst 5/09 abgedruckt und stehen ebenfalls als PDF zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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Bild: Google Maps |
Am 12. März 2010 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in London an der Queen Mary, University of London, ihren 100. Zweigverein gegründet. Sie unterhält weltweit ehrenamtlich geleitete Zweigvereine auf vier Kontinenten in 35 Ländern und ist in Deutschland in allen Bundesländern vertreten. Bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen oder Autorenabenden werden sprachkulturelle Themen behandelt. Weitere Informationen zur Zweiggründung in London entnehmen Sie der Pressemitteilung.
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:
»Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?«
Die Broschüre zur Studie wurde herausgegeben von: Prof. Dr. Rudolf Hoberg und Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach); Dudenverlag, Gesellschaft für deutsche Sprache; Wiesbaden 2008.
In der Studie geht es u. a. um die Einstellung der Deutschen zu
- dem »Sprachverfall«
- der Rolle der deutschen Sprache in Europa
- den Anglizismen
- den deutschen Dialekten
- der Rechtschreibreform und den Rechtschreibfähigkeiten
- der Akzeptanz von Tabu-Wörtern
Die Broschüre kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.
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Foto: KaRi, CC-Lizenz (BY 2.0) |
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (Wiesbaden) hat die im Vorjahr in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen ermittelt. Marie ist bei den Mädchen wieder vorn, Maximilian bleibt bei den Jungennamen an der Spitze. Emma findet sich erstmals in der Spitzengruppe. Die Liste der jeweils zehn beliebtesten Jungen- und Mädchennamen sowie weitere Informationen zur Vornamengebung 2009 entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.
Letzte Änderungen am: 17. Mai 2010









