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Pressemitteilung vom 8. Juni 2011

Gesellschaft für deutsche Sprache
mit neuem Hauptvorstand



Der neue Hauptvorstand der Gesellschaft für deutsche Sprache mit Geschäftsführerin. V. l. n. r.: Prof. Dr. Peter Schlobinski, Armin Conrad, Dr. Renate Freudenberg-Findeisen, Dr. Andrea-Eva Ewels (Geschäftsführerin), Dr. Kornelia Pollmann und Prof. Dr. Dr. h. c. Armin Burkhardt (Vorsitzender). Foto: © bd 2011


Auf der Sitzung des Gesamtvorstandes der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am 3. Juni 2011 in Wien/Österreich wurde Prof. Dr. Dr. h. c. Armin Burkhardt, Professor für Germanistische Linguistik am Institut für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er ist Nachfolger von Prof. Dr. Rudolf Hoberg (Darmstadt/Berlin), der diese Position seit 1999 innehatte und nicht mehr kandidierte.

Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gewählt: Prof. Dr. Peter Schlobinski (Leibniz Universität Hannover), Dr. Renate Freudenberg-Findeisen (Universität Trier), Dr. Kornelia Pollmann (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) sowie Armin Conrad (3Sat, Kulturzeit). Nicht mehr kandidierten Eva Teubert (Mannheim) sowie Prof. Dr.-Ing. Alfred Warner (Darmstadt), der seit 1977 Mitglied des Hauptvorstandes der GfdS war.

Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache ist seit dem 1. Oktober 2010 die Sprachwissenschaftlerin und ehemalige ZDF-Journalistin Dr. Andrea-Eva Ewels.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung im Jahre 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die deutsche Sprache zu vertiefen und ihre Funktion im globalen Rahmen sichtbar zu machen. Die GfdS hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben. Gefördert wird die GfdS von der Bundesregierung (Beauftragter für Kultur und Medien) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und von den Regierungen der Bundesländer (Kultusministerkonferenz).

Die GfdS unterhält zwei Redaktionsstäbe in Berlin. Der seit 1966 beim Deutschen Bundestag bestehende Redaktionsstab widmet sich seit Mai 2010 hauptsächlich der Sprachberatung im Parlament. Für Bundestagsabgeordnete, für die Bundestagsverwaltung, für Bundes- und Landesbehörden sowie für das Bundeskanzleramt und fast alle Bundesministerien erteilt der Redaktionsstab der GfdS beim Deutschen Bundestag Sprachauskünfte (schriftlich sowie telefonisch) und bearbeitete diverse Texte.

Seit April 2009 bis voraussichtlich Ende 2012 (Drittmittelprojekt) unterhält die GfdS für die Bearbeitung von Gesetz- und Verordnungsentwürfen einen zweiten Redaktionsstab in Berlin, den Redaktionsstab Rechtssprache beim Bundesministerium der Justiz. Dieser Redaktionsstab prüft Gesetz- und Verordnungsentwürfe auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit, die in den Bundesministerien erarbeitet werden.

 

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