Pressemitteilung vom 8. November 2011
Medienpreis für Sprachkultur 2012
![]() |
Preisträger Stefan Niggemeier; Foto: © Der Spiegel, Carsten Koall |
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) verleiht den Medienpreis für Sprachkultur 2012 in der Sparte Fernsehen an Marietta Slomka (Journalistin und Moderatorin, heute-journal) und in der Sparte Presse/Neue Medien an Stefan Niggemeier (Journalist, BILDblog/Der Spiegel).
Die Jury würdigte mit dem Preis für Slomka »ihre klare Sprache – diese schaffe Nähe zum Zuschauer und halte aber zugleich journalistische Distanz zu den Themen. Diese Balance gelinge der Moderatorin besonders in den Interviews im ZDF heute journal«.
Die gebürtige Kölnerin arbeitet seit 1998 beim ZDF. Sie moderiert seit über zehn Jahren das heute journal.
Der Preis in der Sparte Presse geht an Stefan Niggemeier. Damit erhält erstmals ein Online-Journalist den Medienpreis für Sprachkultur.
Die Jury bestand aus folgenden Personen:
Vorstandsmitglieder der GfdS:
Prof. Dr. Dr. h. c. Armin Burkhardt (Vorsitzender der GfdS/Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Peter Schlobinski (Universität Hannover)
Dr. Kornelia Pollmann (Universität Magdeburg)
Dr. Renate Freudenberg-Findeisen (Universität Trier)
Armin Conrad (Redaktionsleiter 3sat-Kulturzeit)
Vertreter der Medien:
Michael Bartsch (Redaktionsleiter heute.de), Nick Benjamin (Moderator, Sprecher, Schauspieler)
Vertreter aus dem Bereich Sprachwissenschaft:
Prof. Dr. Margot Heinemann, Dr. Oliver Siebold (Universität Bielefeld)
Der Medienpreis für Sprachkultur wird seit mehr als 20 Jahren für besondere Verdienste um die Sprach- und Sprechkultur in Presse, Hörfunk und Fernsehen verliehen.
Der öffentliche Festakt zur Preisverleihung findet am 5. Mai 2012 im Kurhaus Wiesbaden statt.
In den letzten Jahren ging der Preis 2010 an Hape Kerkeling (Sparte Fernsehen) und an Bettina Gaus (Sparte Presse), 2008 an Günter Netzer und Gerhard Delling (Sparte Fernsehen) sowie an Iris Radisch (Sparte Presse), 2006 an Günther Jauch (Sparte Fernsehen) und Giovanni di Lorenzo (Sparte Presse), 2004 an Sandra Maischberger (Sparte Fernsehen) und das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (Sparte Presse), 2002 an Thomas Gottschalk (Sparte Fernsehen) und Klaus Harpprecht (Sparte Presse), ferner an Klaus Bresser (2000), Harald Schmidt (1998) und Elke Heidenreich (1996).
Die Urkundentexte mit den Begründungen für die Preise werden am Abend des Festaktes verlesen.




