Pressemitteilung vom 11. März 2010
100. Zweigverein der Gesellschaft für deutsche Sprache wird in London gegründet
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Bild: Google Maps |
Am 12. März 2010 wird die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in London ihren 100. Zweigverein gründen. Sie unterhält weltweit ehrenamtlich geleitete Zweigvereine auf vier Kontinenten in 35 Ländern und ist in Deutschland in allen Bundesländern vertreten. Bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen oder Autorenabenden werden sprachkulturelle Themen behandelt.
Die 100. Zweiggründung an der Queen Mary, University of London, beginnt mit Grußworten von Professor Simon Gaskell, dem Rektor der Universität, und des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland Georg Boomgaarden sowie einer Ansprache des neuen Zweigvorsitzenden, Dr. Falco Pfalzgraf. Anschließend wird der Vorsitzende der GfdS, Prof. Dr. Rudolf Hoberg, einen Vortrag zum Thema Sprache und Öffentlichkeit. Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache, über Fremdsprachen und die Sprachsituation in Europa? halten.
Die Gesellschaft für deutsche Sprache wurde 1947 gegründet und ist eine politisch unabhängige Mitgliedervereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Sie kürt u. a. die Wörter des Jahres, gibt die Zeitschriften Der Sprachdienst und Muttersprache heraus und verleiht den Medienpreis für Sprachkultur. Die GfdS hat sich zum Ziel gesetzt, die Sprachentwicklung kritisch zu beobachten und auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung Empfehlungen für den allgemeinen Sprachgebrauch zu geben.
Durch die Organisation von Vorträgen über sprachliche Themen in den Zweigvereinen möchte die GfdS gesellschaftliche Diskussionen über sprachliche Phänomene und Entwicklungen anstoßen, das Verständnis für sprachliche Probleme vertiefen und so die Voraussetzungen für einen bewussten Umgang mit der deutschen Sprache schaffen. Die Zweigvereine im Ausland tragen auch zu einem interkulturellen Dialog bei.

