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Auflösungen älterer Preisaufgaben

Weihnachtsgebäck

(Preisaufgabe aus Heft 6/2010)

In der Preisaufgabe des Heftes 6/2010 haben wir unsere Leserinnen und Leser gebeten, uns Bezeichnungen für traditionelles und/oder regionales Weihnachtsgebäck einzusenden.

Inzwischen findet man wie alle Jahre wieder etwa seit Ende August Lebkuchen, Spekulatius und Stollen in den Supermarktregalen. Es ist also sozusagen bereits Weihnachtszeit.

Unter den Einsendungen fanden sich einige Spezialitäten mit originellen Namen wie Witwenküsse oder Husarenkrapfen (aus dem böhmisch-österreichischen Raum) oder Flutschmoppen und Wespennnester (Nussbaiser). Aus dem Norddeutschen stammt die Bezeichnung Plätten (für Lebkuchen) und als herbstliches Gebäck der Stutenkerl. Überregional bekannt sein dürfte das Plätzchen, das auch nicht ausschließlich zu Weihnachten auf den Kaffee- oder Teetisch kommt, anders als das Freiburger Weinachtsbrötle oder das Früchtebrot aus dem Erzgebirge. Die schwäbischen Springerle dienten in der Aufgabenstellung als Beispiel, fanden sich aber zusätzlich auch in den eingesandten Bezeichnungen noch einmal wieder. Viele ehemals nur regional bekannte Spezialitäten haben sich auch durch industrielle Herstellung deutschlandweit verbreitet und zeigen ihre Herkunft nur noch in Namenszusätzen wie Aachener Printen oder Nürnberger Lebkuchen. Weniger bekannt dürfte da schon der Heidesand (Mürbeteiggebäck) aus Niedersachsen sein oder der Bremer Klaben (eine Art Stollen).

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Einsendungen.

Die Buchpreise wurden wie üblich verlost. Über einen Gewinn freuen dürfen sich Maria Behre, Manfred Sernetz und Sigrid Sick.

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