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Zeit-Wörter

Bei unserer Arbeit, insbesondere bei der Suche nach einem neuen Wort des Jahres, begegnen uns immer wieder Wörter, die uns aufmerken lassen – sei es, weil sie mit einem Mal vermehrt vorkommen, weil sie eine neue Bedeutung entwickelt haben oder weil sie nach langer Zeit wieder einmal in Erscheinung treten. Unsere Beobachtungen zu diesen Wörtern und ihren Wortfeldern möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und werden Ihnen diese »Zeit-Wörter« vorstellen.


Hallo und Tschüs



© Peter Atkins - Fotolia.com

Guten Tag, sehr geehrte Leserinnen und Leser. Mit einer solchen Begrüßung kann man nichts falsch machen, ob man sie nun im hohen Norden oder im tiefen Süden Deutschlands verwendet. Guten Tag gehört ebenso wie auf Wiedersehen zur Standardsprache, beides gilt als förmliche und höfliche Art des Grußes. Neben diesen Formen gibt es natürlich – standard- wie umgangssprachlich – unzählige weitere, einige von ihnen regional, andere überregional verbreitet und gebräuchlich. Zu Letzterem zählen schon seit einiger Zeit die Formeln hallo und tschüs. Beides, so las man kürzlich in der Zeitung, ist nun in einer bayerischen Schule verboten, diese zu einer »Hallo-und-Tschüs-freien Zone« erklärt worden[mehr]

Hebel



Foto: © magonus - Fotolia.com

Seit Ende September Finanzminister Wolfgang Schäuble für die Rettung des insolventen Griechenland die sogenannte Versicherungslösung vorschlug, begegnet man des Öfteren einem Wort, das nicht nur in der Physik, nicht nur in der Finanzwirtschaft, sondern deutlich auch metaphorisch seine Kraft und Wirkung entfalten kann: dem Hebel. So richtig greifbar und einsichtig scheint diese Metapher in der derzeitigen Finanzkrise jedoch nicht zu sein, daher wollen wir sie ein wenig näher beleuchten. [mehr]

Freunde



Foto: © Christian Schwier - Fotolia.com

»Möchtest du mein Freund sein?« – Wer hat sie nicht schon einmal gehört, diese rückblickend betrachtet doch recht naive Frage aus Kindertagen, die zumeist mit großer Ernsthaftigkeit beantwortet wurde und der nicht selten Jahrzehnte enger Freundschaft folgten. Auch heute wird sie noch gestellt, vermutlich öfter als jemals zuvor: Ganz offiziell ist sie heute als »Freundschaftsanfrage« tituliert. Ist ihr Zweck zwar weitgehend gleich geblieben, so hat sich ihr Modus doch verändert: Sie wird nicht mehr verbal artikuliert; der Nutzer sozialer Online-Netzwerke erhält sie per E-Mail und kann sie durch einen Mausklick beantworten – nicht ohne Folgen für die Semantik des Wortes Freund. [mehr]

Wende



m.schuckart - Fotolia.com

Wir befinden uns derzeit inmitten einer Zeit des Wandels: Wir erleben das Ende des Atomzeitalters, politische Parteien ändern ihren altgedienten Kurs, alternative Energien werden immer wichtiger, Nachhaltigkeit wird großgeschrieben. Am häufigsten begegnet uns daher wohl heute der Ausdruck der Energiewende, die vor allem seit der Katastrophe in Fukushima allenthalben Erwähnung findet (hierbei handelt es sich übrigens nicht um ein neues Wort, sondern begegnet uns schon seit beinahe 15 Jahren ab und an). [mehr]


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22.05.2012, 19 Uhr, Pfalz
Benjamin Dorn, Wiesbaden/Mainz
Sprache und Wein
haben vieles gemein?
Zwei Kulturgüter im Vergleich
Mit einer Textauswahl zum Wein in der deutschen Literatur


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23.05.2012, 18 Uhr, Freiburg
Prof. Dr. Uta Quasthoff, Dortmund
‚Von der Wiege bis zur Bahre ...’ Vom Umgang mehrsprachiger und einsprachiger Menschen aus benachteiligten Milieus mit den (schrift-) sprachlichen Anforderungen von Behördenkommunikation

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