Symposion in Berlin
»Deutsch im vielsprachigen Europa«
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Im Rahmen des Projekts Die Macht der Sprache veranstaltete die Gesellschaft für deutsche Sprache vom 23.-25. November 2006 in Berlin das Symposion Deutsch im vielsprachigen Europa.
Die Referate aus der Sektion Sprache(n) und Recht werden in der Reihe Thema Deutsch (Band 9/2008) abgedruckt, die vom Dudenverlag und der Gesellschaft für deutsche Sprache herausgegeben wird. Referate aus der Sektion Deutsche und europäische Sprachenpolitik sind in der Zeitschrift Muttersprache, Hefte 2 und 3/2007 erschienen.
Den Vortrag von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert können Sie in der Sprachdienst-Ausgabe 6/06 nachlesen. Die Rede von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ist in Ausgabe 1/07 erschienen, der Beitrag von Prof. Leonhard wurde in Heft 2/07 veröffentlicht.
Programm
Donnerstag, 23. November 2006
19.00 Uhr | Sektempfang |
19.30 Uhr | Begrüßung |
Prof. Dr. Rudolf Hoberg (Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache), Prof. Dr. Jutta Limbach (Präsidentin des Goethe-Instituts und Vorsitzende des Deutschen Sprachrats) | |
anschließend | Eröffnungsvortrag |
Dr. Norbert Lammert (Präsident des Deutschen Bundestages) | |
Die Rolle der deutschen Sprache in Europa |
Freitag, 24. November 2006
Referate in zwei Sektionen
I – Deutsche und europäische Sprachenpolitik
II – Sprache(n) und Recht
Sektion I
Leitung: Prof. Dr. Rudolf Hoberg (Gesellschaft für deutsche Sprache)
Prof. Dr. Sandro M. Moraldo (Universität Bologna)
9.00 Uhr | Prof. Dr. Ulrich Ammon (Universität Duisburg) |
Die Wichtigkeit und Schwierigkeit von Deutsch als Arbeitssprache in den EU-Institutionen | |
9.45 Uhr | Prof. Dr. Madeline Lutjeharms (Vrije Universiteit Brussel) |
Mehrsprachigkeit und Spracherwerb aus Brüsseler Sicht | |
10.30 Uhr | Kaffeepause |
11.00 Uhr | Prof. Dr. Theo J. M. van Els (Universität Nijmegen) |
Sprachenpolitik der Europäischen Union: Wie wird es der deutschen Sprache ergehen? | |
11.45 Uhr | Prof. Dr. Gerhard Stickel (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim) |
Deutsche und europäische sprachliche Interessen | |
12.30 Uhr | Mittagsbuffet |
14.00 Uhr | Dr. Katharina von Ruckteschell (Goethe-Institut, München) |
Goethe in Europa. Das Institut und seine Sprachenpolitik in der EU | |
14.45 Uhr | Prof. Dr. Ulrich Busse (Universität Halle-Wittenberg) |
Englisch als Lingua franca: Fluch oder Segen für Englisch und andere Sprachen? | |
15.30 Uhr | Kaffepause |
16.00 Uhr | Dr. Jürgen Spitzmüller (Universität Zürich) |
Sprache und Identität: Warum die Anglizismen die Gemüter erhitzen | |
16.45 Uhr | Prof. Dr. Armin Burkhardt (Universität Magdeburg) |
Anglizismen in der Fußballsprache. Historische und kontrastive Analysen |
Sektion II
Leitung: Prof. Dr. Gerd Antos (Universität Halle-Wittenberg)
Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache)
9.00 Uhr | Prof. Dr. Rainer Wimmer (Universität Trier) |
Welt-Ansichten aus sprachlicher und rechtlicher Perspektive. Zur sprachlichen Ontisierung von Konzepten des Rechts | |
9.45 Uhr | Prof. Dr. Ekkehard Felder (Universität Heidelberg) |
Grenzen der Sprache im Spiegel von Gesetzestext und Rechtsprechung. Das Konzept der juristischen Textarbeit | |
10.30 Uhr | Kaffeepause |
11.00 Uhr | Dr. Ole Schröder (MdB) |
Eine verständliche Sprache in Gesetzen und Verordnungen als Mittel zum Bürokratieabbau | |
11.20 Uhr | Hans-Joachim Otto (MdB, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien) |
Verständliche Gesetze – Möglichkeiten und Grenzen des Parlaments | |
11.45 Uhr | Prof. Dr. Jan Iluk (Universität Katowice) |
Die Verständlichkeit der deutschen, österreichischen, schweizerischen und polnischen Verfassung und der Verfassung für Europa. Versuch einer komparatistischen Analyse | |
12.30 Uhr | Mittagsbuffet |
14.00 Uhr | Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski (Humboldt-Universität, Berlin) |
Verständlichkeit von Rechtstexten – eine empirische Untersuchung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften | |
14.45 Uhr | Prof. Dr. Hans-R. Fluck (Ruhr-Universität, Bochum) |
Verwaltungssprache unter dem Einfluss der Gesetzessprache | |
15.30 Uhr | Kaffeepause |
16.00 Uhr | Dr. Markus Nussbaumer (Leiter Zentrale Sprachdienste, Bundeskanzlei Bern) |
Der Verständlichkeit eine Anwältin! – Die Redaktionskommission der schweizerischen Bundesverwaltung und ihre Arbeit an der Gesetzessprache | |
16.45 Uhr | Vera Steiger (Universität Heidelberg) |
Zur Wirkung und Akzeptanz generisch maskuliner Personenbezeichnungen und deren Alternativen in juristischen Texten | |
18.30 Uhr | Empfang und Abendbuffet, Hessische Landesvertretung |
Samstag, 25. November 2006
10.00 Uhr | Begrüßung |
Dr. Gerhard Voigt-Schneekloth (Leiter des Zweigs Berlin der Gesellschaft für deutsche Sprache) | |
10.15 Uhr | Brigitte Zypries (Bundesministerin der Justiz) |
Juristendeutsch: Handwerkszeug oder Herrschaftsmittel? | |
11.00 Uhr | Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst) |
Man spricht Deutsch: Spricht man Deutsch? | |
12.00 Uhr | Abschließende Podiumsdiskussion: |
Welche Sprachenpolitik wollen wir? | |
Es diskutieren: | |
Christian Bommarius (Leitender Redakteur, Berliner Zeitung) | |
Armin Conrad (Redaktionsleiter 3sat-Kulturzeit) | |
Prof. Dr. Jutta Limbach (Präsidentin des Goethe-Instituts und Vorsitzende des Deutschen Sprachrats) | |
Christina Markert (Auswärtiges Amt) | |
Dr. Ole Schröder (MdB) | |
Dr. Walter Terschüren (Verein Deutsche Sprache) | |
Dr. Matthias Wermke (Leiter der Dudenredaktion) | |
13.30 Uhr | Mittagsbuffet |


