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Internationales Symposion

Deutsch in Israel



Fotos: kudumomo (cc by 2.0); Goethe-Institut/Archiv; Collage: GfdS


Am 10. und 11. Januar 2012 veranstaltete die Gesellschaft für deutsche Sprache in Tel Aviv ein internationales Symposion zum Thema »Deutsch in Israel«.

Die deutsche Sprache spielt in Israel eine besondere, einmalige Rolle: Nicht nur war sie die Mutter- oder Zweitsprache eines großen Teils der Einwanderer, besonders der »Jeckes«, auch wurden grundlegende Konzeptionen des Zionismus und damit des Staates Israel in Deutsch geschrieben.

Beim Symposion ging es, abgesehen von generellen sprachpolitischen Fragen, um die Entwicklung des Deutschen in Israel/Palästina und um seine heutige Stellung im Vergleich zu anderen Fremdsprachen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Schul- und Universitätsunterricht und der Arbeit wichtiger Sprachinstitutionen.

Veranstaltungsübersicht – Dienstag, 10.1.2012

 
 
09.00 Uhr             
Eröffnung 
 
Andreas Michaelis (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland) 
 
Klaus Krischok (Leiter des Goethe-Instituts Tel Aviv) 
 
Armin Burkhardt (Vorstandsvorsitzender der GfdS) 
 
Andrea-Eva Ewels (Geschäftsführerin der GfdS) 
 
Rudolf Hoberg (ehem. Vorstandsvorsitzender der GfdS) 
09.45 Uhr  
Über die kulturpolitischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland 
 
Gisela Dachs (Moderation: Armin Burkhardt) 
10.45 Uhr  
Die Germanistik in Israel 
 
Jakob Hessing (Moderation: Andrea-Eva Ewels) 
11.30 Uhr  
Kaffeepause 
12.00 
Die Geschichte der deutschen Sprache in Palästina/Israel 
 
Karin Neuburger (Moderation: Armin Burkhardt) 
12.45 Uhr  
Mittagspause 
14.00–17.00 Uhr 
Themennachmittag: Die 5. Alija und ihre Nachkommen 
14.00 Uhr 
Die deutsche Sprache bei der 1. und 2. Generation deutschsprachiger Immigranten 
 
Anne Betten 
14.30 Uhr 
Sprachenlernen im Schatten der Shoa – Vergangenheit mit Zukunft? Motivationen zum Spracherwerb in der 3. Generation 
 
Daniela Müller 
15.00 Uhr 
Das zwiespältige Verhältnis der 2. Generation zur deutschen Sprache und Kultur 
 
Diskussionsrunde mit: Irit Ein-Tal, Gila Friedmann, Tom Lewy, Chanan Tauber, Michael Sternberg, Nurit Lieber-Lettmann 

Veranstaltungsübersicht – Mittwoch, 11.1.2012

 
 
09.00 Uhr 
Schwerpunkte der deutschen Kulturarbeit 
 
Stefan Kobsa (Deutsche Botschaft Tel Aviv) 
09.30 Uhr             
Österreichische Kulturarbeit in Israel 
 
Gabriele Feigl (Österreichische Botschaft) 
10.00 Uhr 
A Center for German Studies at the Hebrew University 
 
Elisheva Moatti (Moderation: Renate Freudenberg-Findeisen) 
10.30 Uhr 
Kaffeepause 
11.00 Uhr 
Deutsch lernen im Goethe-Institut  
 
Klaus Krischok (Moderation: Renate Freudenberg-Findeisen) 
11.30 Uhr 
Engagement des DAAD 
 
Anette Dressel (Moderation: Renate Freudenberg-Findeisen) 
12.00 Uhr 
Deutschunterricht an Schulen in Israel 
 
Siegfried Kremeyer, Petra Tänzer (Moderation: Renate Freudenberg-Findeisen) 
13.00 Uhr 
Mittagspause 
14.00 Uhr 
Die Arbeit des Deutschlehrerverbandes 
 
Brigitte Hahn-Michaeli, Joachim Warmbold 
14.30 Uhr 
Die Deutsche Sprache in Haifa und Tivon 
 
Cathrin Shalev (Moderation: Renate Freudenberg-Findeisen) 
15.00 Uhr 
Die Freitagsschule Jerusalem 
 
Marion Woloszyn (Moderation: Renate Freudenberg-Findeisen) 
15.30 Uhr 
Podiumsdiskussion unter der Leitung von Rudolf Hoberg: »Hat die deutsche Sprache in Israel eine Zukunft?« 
 
(Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Yemima Cohen, Anette Dressel, Stefan Kobsa, Cathrin Shalev, Petra Tänzer, Marion Woloszyn) 
16.30 Uhr 
Ende 

 

Kontakt/Organisation

Dr. Andrea-Eva Ewels
Gesellschaft für deutsche Sprache
Spiegelgasse 13
65183 Wiesbaden
Deutschland
Tel.: +49(0)611 999 55-0
E-Mail: sekr@gfds.de

 

Veranstaltungsort

Goethe-Insitut Tel Aviv
Asia House
4 Weizmann St.
P.O.B. 3 36 91
Tel Aviv-64239
Israel


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