Willkommen bei der GfdS
Eine Sprache entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Wie wir heute im Alltag sprechen und schreiben, wird zunehmend von den Medien und den Fachsprachen mitgeprägt. Bleiben Sie der Sprachentwicklung auf der Spur! Schließen Sie sich der Gesellschaft für deutsche Sprache an! Als Mitglied unterstützen Sie unsere sprachkulturelle Arbeit.
Aktuelles
Nadine Ahr erhält Alexander-Rhomberg-Preis 2012
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Die Alexander-Rhomberg-Preis-Trägerin 2012: Nadine Ahr |
In diesem Jahr wird zum zehnten Mal der Alexander-Rhomberg-Preis für Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten vergeben. Preisträgerin ist die freie Journalistin Nadine Ahr (DIE ZEIT etc.).
Die Jury, die sich aus Vertretern der Alexander-Rhomberg-Stiftung sowie der Gesellschaft für deutsche Sprache zusammensetzte, begründete ihre Entscheidung wie folgt:
„Frau Ahr gefällt durch einen unaufgeregten, fast lapidaren Stil, der auf jede Effekthascherei verzichtet. Sie beobachtet genau, schafft durch geschickten Artikel-Aufbau Spannung, setzt ihre Pointen souverän und stilsicher. Moralisieren ist nicht ihre Sache, die Bewertung ihrer Protagonisten überlässt sie dem Leser. Auch sind ihr, sehr im Sinne Alexander Rhombergs, Schwulst und Pathos ganz und gar fremd. Der Artikel über ihre demenzkranke Großmutter („Das Versprechen“) hat fast literarische Qualität“.
Der Alexander-Rhomberg-Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, deren Stil durch Klarheit, Prägnanz und Eleganz bestimmt wird. Namensgeber ist der früh verstorbene Chefredakteur der „Nürnberger Zeitung“, dem die Erziehung des journalistischen Nachwuchses zu sensiblem Umgang mit Sprache und Fakten ein besonderes Anliegen war. Phrasen, Floskeln, falsches Pathos und andere Moniertheiten waren ihm ein Gräuel.
Der Alexander-Rhomberg-Preis wird am 5. Mai zusammen mit dem Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache im Rahmen eines Festaktes in Wiesbaden übergeben.
Nick Benjamin ist neuer Vorsitzender des Förderkreises
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Auf gute Zusammenarbeit: Der Hauptvorstandsvorsitzende Armin Burkhardt (re.) gratuliert dem neuen Vorsitzenden des Förderkreises Nick Benjamin. |
Am 15. Dezember 2011 wählte der Förderkreis der GfdS seinen neuen Vorsitzenden.
Nick Benjamin war in den letzten 25 Jahren Rundfunk- und Fernsehschaffender. Als Sprecher und Moderator hat er im Radio, vor und hinter der Kamera gearbeitet. ARD, ZDF, Arte, 3Sat, hr, WDR etc. waren seine Auftraggeber. Besonders Dokumentationen liegen ihm am Herzen. Hier ist er seit Jahren die Stimme der Sendereihe »History« im ZDF.
Jetzt hat er sich einer neuen Aufgabe zugewandt und hat den Vorsitz des Förderkreises der Gesellschaft für deutsche Sprache übernommen. Durch eine stärkere Öffnung der Gesellschaft möchte er immer mehr Menschen einen Anreiz geben, sich mit unserer Sprache zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Ein Aspekt, der ihm dabei besonders wichtig ist, sind die Chancen und Probleme, die sich für die deutsche Sprache und ihre Sprecher/-innen durch Migration ergeben. Er freut sich auf die Aufgabe und auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Förderern.
Internationales Symposion
Deutsch in Israel
Am 10. und 11. Januar 2012 veranstaltete die Gesellschaft für deutsche Sprache in Tel Aviv ein internationales Symposion zum Thema »Deutsch in Israel«.
Die deutsche Sprache spielt in Israel eine besondere, einmalige Rolle: Nicht nur war sie die Mutter- oder Zweitsprache eines großen Teils der Einwanderer, besonders der »Jeckes«, auch wurden grundlegende Konzeptionen des Zionismus und damit des Staates Israel in Deutsch geschrieben.
Beim Symposion ging es, abgesehen von generellen sprachpolitischen Fragen, um die Entwicklung des Deutschen in Israel/Palästina und um seine heutige Stellung im Vergleich zu anderen Fremdsprachen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Schul- und Universitätsunterricht und der Arbeit wichtiger Sprachinstitutionen.
»Stresstest« zum Wort des Jahres 2011 gekürt
Zum »Wort des Jahres 2011« wählte die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache Stresstest. Nicht nur Banken wurden auf ihre Belastbarkeit getestet, auch etwa das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21, die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg und deutsche Atomkraftwerke wurden Stresstests unterzogen.
Platz 2 belegt das Verb hebeln. In der derzeitigen europäischen Schuldenkrise erweiterte dieser Fachbegriff aus der Finanzbranche die Bedeutung des in der Allgemeinsprache bereits bekannten Worts und spiegelt das Bemühen um die finanzielle Rettung der Eurostaaten.
Das ganze Jahr über aktuell und sprachlich interessant ist die Arabellion auf Platz 3 als Oberbegriff für die zahlreichen Revolutionen und politischen Umwälzungen in den arabischen und nordafrikanischen Ländern.
Welche Begriffe es außerdem in die Liste der zehn Wörter des Jahres 2011 geschafft haben und wie diese Auswahl begründet wurde, entnehmen Sie bitte der Bildergalerie oder der Pressemitteilung.
Slomka und Niggemeier gewinnen Medienpreis für Sprachkultur 2012
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Foto: © ZDF, Thomas Lüders |
Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) verleiht den Medienpreis für Sprachkultur 2012 in der Sparte Fernsehen an Marietta Slomka (Journalistin und Moderatorin, heute-journal) und in der Sparte Presse/Neue Medien an Stefan Niggemeier (Journalist, BILDblog/Der Spiegel).
Der Medienpreis für Sprachkultur wird seit mehr als 20 Jahren für besondere Verdienste um die Sprach- und Sprechkultur in Presse, Hörfunk und Fernsehen verliehen. Die Preisverleihung findet am 5. Mai 2012 in Wiesbaden statt.
Konrad-Duden-Preis 2011 für GfdS-Hauptvorstand
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Der Konrad-Duden-Preisträger 2011 steht fest: GfdS-Hauptvorstandsmitglied Peter Schlobinski darf am 14. März 2012 den Preis in Mannheim entgegennehmen.
»Mit Professor Dr. Peter Schlobinski zeichnen die Stadt Mannheim und der Dudenverlag einen herausragenden Sprachwissenschaftler der jüngeren Generation aus«, heißt es in einer Pressemitteilung des Dudenverlags.
Vor allem sein Hauptarbeitsgebiet, der Sprachgebrauch in den modernen Kommunikationsmedien und im Internet, wird in der Begründung zur Preisvergabe hervorgehoben. »Alle seine Texte zeichnen sich durch einen äußerst anschaulichen Schreibstil aus. Aktuell, gesellschaftlich relevant und für jedermann verständlich – das ist Peter Schlobinskis Wissenschaft.« [mehr]
Repräsentative Umfrage: Einstellung der Deutschen zur Rechts- und Verwaltungssprache
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e. V. (AsKI) und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Zentrums für Rechtslinguistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:
»Wie denken die Deutschen über die Rechts- und Verwaltungssprache?«
Herausgegeben wurde die Broschüre zur Studie von Prof. Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache), Prof. Dr. Prof. h. c. Gerd Antos (Zentrum für Rechtslinguistik) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach).
Die Untersuchung zeigt, wie die Bevölkerung die Verständlichkeit der Rechtssprache einschätzt. Dabei stehen als Leitfragen im Vordergrund, welche Verständnisprobleme beim Lesen solcher Texte auftreten und für wie wichtig es die Sprachgemeinschaft erachtet, Verständlichkeitsbarrieren abzubauen.
Die Broschüre kann gegen einen adressierten und frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.
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Müssen rechtssprachliche Texte jeder Bürgerin und jedem Bürger verständlich sein? Sollten sich Behörden in ihren Schreiben einfacher ausdrücken? Haben Juristinnen und Juristen selbst Probleme damit, amtliche Schreiben von Behörden leicht zu verstehen? Welche Verbesserungsvorschläge gibt es?
Vom Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde bei Angehörigen des Rechtswesens eine Trendumfrage durchgeführt:
Einstellungen der Justiz zur Rechts- und Verwaltungssprache
Die vorgestellten Ergebnisse beleuchten die seit mehreren Jahren bestehende Diskussion der Rechts- und Sprachwissenschaft darüber, ob die Rechtssprache auch für juristische Laien verständlich sein sollte und inwieweit Verständlichkeit von Rechtstexten ein demokratisches Bürgerrecht ist.
Die Ergebnisse der Trendumfrage wurden in der GfdS-Publikation Der Sprachdienst 5/09 abgedruckt und stehen ebenfalls als PDF zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat durch das Institut für Demoskopie Allensbach eine Umfrage durchgeführt zum Thema:
»Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?«
Die Broschüre zur Studie wurde herausgegeben von: Prof. Dr. Rudolf Hoberg und Dr. Karin M. Eichhoff-Cyrus (Gesellschaft für deutsche Sprache) sowie Dr. Rüdiger Schulz (Institut für Demoskopie Allensbach); Dudenverlag, Gesellschaft für deutsche Sprache; Wiesbaden 2008.
In der Studie geht es u. a. um die Einstellung der Deutschen zu
- dem »Sprachverfall«
- der Rolle der deutschen Sprache in Europa
- den Anglizismen
- den deutschen Dialekten
- der Rechtschreibreform und den Rechtschreibfähigkeiten
- der Akzeptanz von Tabu-Wörtern
Die Broschüre kann gegen einen frankierten Rückumschlag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache kostenlos angefordert werden. Verwenden Sie dazu bitte pro Exemplar einen B5-Umschlag frankiert mit € 0,85 (Inland) bzw. überweisen Sie ein Versandentgelt von € 5 (Ausland) auf das Konto der GfdS.















