Frage der Woche

[F] Das Wort Armleuchter höre ich fast nur als Beleidigung, aber eigentlich ist doch nur ein Leuchter gemeint. Warum nutzt man den Ausdruck als Schimpfwort?

[A] Als Beleidigung geht Armleuchter auf den Ausdruck Armloch zurück, der einen pejorativen Inhalt verhüllen sollte. Während ein Beleg aus dem Jahr 1859 noch die Semantik ›Öffnung für den Arm in Kleidungsstücken‹ trägt, kann schon für das Jahr 1879 ein beleidigender Gebrauch nachgewiesen werden. Dieser entstand, da man mit dem Ausdruck das Schimpfwort Arschloch verhüllen wollte.

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Jobangebot

Die Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. (GfdS) sucht für ihre Zentrale in Wiesbaden zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Sachbearbeiter Mitglieder- und Zeitschriftenverwaltung sowie allgemeine Sekretariatsaufgaben (m/w/d).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Vorname der Woche

Vorname der Woche

Vorname der Woche: Ilias

Bei Ilias handelt es sich um die neugriechische Form des äußerst beliebten Jungennamens Elias, der aus der Bibel stammt. Ilias bedeutet (wie die hebräische Ursprungsform Elias) ›mein Gott ist Jahwe‹.

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Beliebteste Vornamen

Beliebteste Vornamen

Die beliebtesten Vornamen 2025

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die beliebtesten Vornamen des Jahres 2025 ermittelt. An der Spitze der Erstnamen stehen erneut Sophia/Sofia bei den Mädchen und Noah bei den Jungen. Während einige Namen ihre Spitzenpositionen behaupten, zeigen sich in den Top 10 auch bemerkenswerte Aufsteiger.

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Zeit-Wort

Zeit-Wort

Souveränität

Für viele von uns war Souveränität lange Zeit nicht viel mehr als die Substantivbildung zum Adjektiv souverän. Und darunter haben wir in erster Linie ein selbstbewusstes Verhalten verstanden. Dass das nicht alles ist, worum es bei diesem Wort geht, war nie ein Geheimnis – doch die Kenntnis weiterer Bedeutungen war schon länger nicht mehr allzu verbreitet. Dabei ist es genau dieses über die Alltagsbedeutung hinausgehende Verständnis des Wortes, das wieder mehr und mehr in unsere Alltagssphäre dringt.

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Projekte

Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend den Umgang mit Sprache. Insbesondere in Bereichen wie barrierearmer Kommunikation und Übersetzung, Wirtschaft und Verwaltung, Literatur und Bildung verändern KI-basierte Verfahren bestehende Arbeits- bzw. Lernprozesse und eröffnen neue Möglichkeiten für Effizienzsteigerung und Skalierbarkeit; gleichzeitig ist der Einsatz dieser Technologie an spezifische Voraussetzungen gebunden. Die Chancen, Grenzen, Herausforderungen und Probleme dieser Bereiche zu beleuchten, war Ziel des GfdS-Projekts »Sprache und KI«. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die Inhalte.

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Umfrage

In Anlehnung an unser Projekt »Sprache und KI« führen wir aktuell eine Umfrage zu ebendiesem Thema durch. Wir würden gerne von Ihnen wissen, wie Sie Künstliche Intelligenz nutzen und wie Sie den Einfluss von KI auf die deutsche Sprache einschätzen. Machen Sie mit! Wir freuen uns.

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Podcast

Bildung und KI – geht das zusammen? Lernen mit Künstlicher Intelligenz (KI) bedeutet nicht, sich vom Computer beliebige Informationen ausgeben lassen. Vielmehr bedarf es spezieller Kompetenzen, um ›intelligent‹ mit KI umgehen zu können. Am besten werden diese bereits ab der ersten Klasse im Schulunterricht gefördert, meint Ute Schmid, unsere Gesprächspartnerin in dieser Wortcast-Folge. Die Vorsitzende der Taskforce KI in der Bildung der Gesellschaft für Informatik erläutert im Interview wichtige Eckpunkte und Strategien, um mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen zu können und eine digitale Bildungskluft zu vermeiden.

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Wort des Jahres

Wort des Jahres

Wörter des Jahres 2025

Das Wort des Jahres 2025 ist KI-Ära. Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Auf Platz 2 steht Deal, Platz 3 belegt Land gegen Frieden. Die weiteren Platzierungen sowie die Erklärungen der einzelnen Wörter und die Begründungen der Jury finden Sie in unserer Pressemitteilung.

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Quiz

Die letzte Rechtschreibreform liegt nun schon eine ganze Weile zurück, doch die Schwierigkeiten mit der korrekten Rechtschreibung scheinen kaum abgenommen zu haben: Immer wieder erreichen uns Anfragen zu Rechtschreibklassikern wie Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung oder Getrennt- und Zusammenschreibung.

In unserem neuen Rechtschreibquiz haben wir typische Stolperfallen der deutschen Rechtschreibung zusammengetragen. Stellen Sie doch Ihr Wissen einmal auf die Probe und bringen Sie in Erfahrung, wie es um Ihre Rechtschreibkenntnisse bestellt ist.

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Alle Neuigkeiten auf einen Blick

Nächste Veranstaltungen

26.06.2026, 18:00 Uhr, Wandlitz: Eva u. Reinhard Rosenau, Ute Bushaq, Dr. Birgit Wolf-Bleiß, Wandlitz

„Der Schatz von Schönewalde“ oder „Die Münzfälscher“

01.07.2026, 15:00 Uhr, Dresden: Philipp Amelungsen u. Valeska Stern, Dresden

Die deutsche Sprache in der Dramaturgie und im Libretto

03.07.2026, 14:00 Uhr - 15:30 Uhr, Kassel: Prof. Agnieszka Błażek, Poznan

Erlebte (fachliche) Mehrsprachigkeit. Beispiel: Tennis – Erprobung eines biographischen Ansatzes

25.07.2026, 10:00 Uhr, Pune (Shivajinagar): Julian Bamberg, Trier

Deutschland auf der Leinwand: Alltag, Sprache und Kultur im Film-Abschnitt. Vortrag im Rahmen eines DaF-Workshops

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